Yogatherapie & Einzelbegleitung

Nebst Yoga Lehrer/Innen gibt es aufgrund von positiven Rückmeldungen nun seit 2015 auch den Komplementärmedizinischen Bereich der Yogatherapie. Die Therapiesitzungen werden meist mit dem Therapeut/In direkt vorgenommen, damit sich diese/r voll und ganz auf den Patienten konzentrieren kann.

Was genau ist Yogatherapie?

Der Yoga als Heilmethode versteht sich immer als ergänzende Methode zu anderen Heilverfahren und schulmedizinischen Behandlungen. Yogatherapie bedeutet die Entwicklung einer individuellen Yogapraxis, die eigenständig geübt werden kann und in deinen Alltag passt. Ziel ist es, damit Einschränkungen oder Beschwerden auf körperlicher oder seelischer Ebene positiv zu beeinflussen. Eine regelmässige Yoga-Praxis kann helfen, mit einer Krankheit besser umzugehen, neues Selbstvertrauen aufzubauen und bisher noch unerreichte Selbstheilungskräfte zu mobilisieren.

Die Yogapraxis entfaltet ihre Wirkung erst dann nachhaltig, wenn sie den persönlichen Zielen und Möglichkeiten eines Menschen angepasst ist.

 

Wann kann Yogatherapie helfen?

Yoga hilft allgemein bei folgenden Symptomen und kann auch durch gezielte Übungen auf die jeweilige Herausforderung fokussiert werden: 

  • in Stresssituationen und in der Prävention und Therapie von Burnout und Erschöpfungssyndrom
  • Herz-Kreislaufbeschwerden
  • Autoimmunkrankheiten
  • psychischen Erkrankungen
  • chronischen Schmerzen am Bewegungsapparat
  • Kräftigung von Beckenboden
  • Beschwerden in den Wechseljahren
  • Vor, während und nach der Schwangerschaft
  • Rückenschmerzen und als Prävention
  • Aufmerksamkeitstraining
  • Unterstützung in körperlich sowie seelischen Heilungsprozessen

Wie funktioniert Yogatherapie?

In der Yogatherapie bestimmt jede Person für sich das Ziel des Yogaprogrammes und die Schritte zur Zielerreichung. Eine individuelle Yogapraxis unterstützt die Heilungsprozesse auf physischer und psychischer Ebene. Ressourcenorientiert stärkt Yoga das Selbstvertrauen und fördert die ganzheitliche persönliche Entwicklung, die zu einer neuen Lebensvitalität führt. Jede Person bestimmt eigenverantwortlich ihren Therapiezyklus.

 

Gemeinsam erarbeiten wir entsprechend deinem Anliegen eine Yogapraxis, welche du daheim für dich über einen Zeitraum von ca. 6-9 Monaten übst. Wir treffen uns in regelmässigen Abständen und besprechen die Yogapraxis, die Wirkungen und passen die Übungen entsprechend deinen Bedürfnissen an.

Wie ist ein Therapiezyklus?

Damit Yogatherapie seine Wirkung entfalten kann, dauert ein Therapiezyklus ca. 6-9 Monate. In dieser Zeit finden regelmässige Treffen statt, um die Wirkung der Yogapraxis zu besprechen.

 

Im Erstgespräch werden wir über dein Anliegen ans Yoga sprechen und deine körperlichen oder seelischen Voraussetzungen zum Üben anschauen. Wir besprechen, wie du Yoga in deinen Alltag anbauen kannst und erarbeiten gemeinsam eine ca. 15-minütige Yogapraxis für zuhause, zugeschnitten auf deine Bedürfnisse.

 

In den folgenden 5 Sitzungen wird dein Übungsplan und die einzelnen Übungen weiterentwickelt. Neben schon erkennbaren Wirkungen sind es vor allem Ihre eigene Erfahrungen im Üben, an denen wir uns nun orientieren. So kann jede weitere Übungsabfolge korrigiert, immer besser anpasst und vertieft werden. Das garantiert eine hohe Wirksamkeit, Machbarkeit und Nachhaltigkeit der am Ende erarbeiteten Yogapraxis.